Operations

Neue Erkenntnisse in der Medizin haben in den letzten Jahren viele konventionelle chirurgische Techniken obsolet werden lassen. Noch vor zwanzig Jahren wurde ein Blinddarm obligatorisch durch Bauchschnitt entfernt. Heute erfolgt der Eingriff mittels einer Bauchspiegelung, unblutig, und mit kürzerer Heilungszeit, die auch einen kurzeren Krankenaufenthalt zur Folge hat.
Die Bauchspiegelung ist eine Technik der Endoskopie oder Schlüsselloch -Chirurgie. Eine optische Fiber wird in den Bauchraum eingeführt, damit dieser von innen betrachtet werden kann und somit auch chirurgische Eingriffe vorgenommen werden können.
Traditionell erfolgt die Gebärmutterentfernung durch die Bauchdecke oder die Scheide. Die Schlüsselloch -Chirurgie erlaubt die Entfernung einer kleinen, nicht voroperierten Gebärmutter mit oder ohne Ovarien und ist weniger invasiv und traumatisierend.

Laparoskopie:

Laparoskopie

Die Hysteroskopie ( Gebärmutterspiegelung ), bei der eine optische Fiber durch die Scheide in die Gebärmutter eingeführt wird, arbeitet nach der gleichen Technik und eignet sich zur Diagnostik z.B. bei Infertilität. Die operative Hysteroskopie erlaubt die Entfernung von Verwachsungen oder die Korrektur angeborener Anomalien der Gebärmutterhohle. Polypen und kleinere, innen gelegene Myome sind so am einfachsten zu entfernen.

Welche sind die Erkrankungen, die eine endoskopische Technik indizieren?

    Eierstockszysten und gutartige Tumore
    Eileiterschwangerschaften
    Äußere Myome des Uterus
    Endometriose
    Verwachsungen

Myome der Gebärmutter

Myome enstehen häufig bei Frauen zwischen 35 und 50 Jahren. Da ihr Wachstum östrogenabhängig ist, kommen sie folglich in den Wechseljahren nicht mehr vor, eher schrumpfen sie sogar. Je nach Größe können Myome ein Druckgefühl im Bauchraum oder Schmerzen verursachen. Wenn die Myome im Inneren der Gebärmutter liegen, können sie Blutungen, auch starker Natur, oft von krampfartigen Schmerzen begleitet, verursachen.
Jenachdem wie groß die Myome sind, können sie per Laparoskopie oder Hysteroskopie entfernt werden. Bei Frauen um die 50 kann dies auch eine Indikation für eine Gebärmutterntfernung sein.

Polypen

Dies sind gutartige Tumore die durch übermäßiges Wachstums der Gebärmutterschleimhaut in der Gebärmutterhöhle entstehen. Polypen kann man auch im Gebarmutterhalskanal finden oder auf dem Gebarmuttermund. Sie verursachen oftmals Blutungen und selten Schmerzen. Meist werden sie per Hysteroskopie und / oder Gebarmutterausschabung entfernt.

Hysteroskopie:

Hysteroskopie