Die letzte Periodenblutung wird als Menopause bezeichnet. Vorangehend führt eine Abnahme der Eierstocksaktivität zu geringerer Hormonproduktion, die gemeinhin Wechseljahre genannt werden. Folgende Symptome können in verschiedener Kombination und Intensität in den Wechseljahren bis nach der Menopause auftreten.
Hormonersatztherapie
Die Gabe von Hormonen soll die fehlende Eigenproduktion ersetzen. Bei manchen Frauen treten die oben aufgeführten Symptome nicht auf. Trotzdem kann die Patientin von einer Anwendung der Hormonersatztherapie profitieren, beispielsweise um Atherosklerose und Osteoporose vorzubeugen.Im Beratungsgespräch sollten die Vor- und Nachteile einer Hormonersatztherapie sowie eine möglichst individuelle Therapie besprochen werden.Die Hormonersatztherapie kann auf folgende Weise verabreicht werden:
Als Alternative zur Hormonersatztherapie gibt es Phytotherapie und Akupunktur. Körperliche Bewegung wie Sport und Yoga sind hervorragende Hilfsmittel, um diese Lebensphase optimal zu meistern.
Gynäkologische Untersuchung
Frauen in den Wechseljahren sollten sich jährlich einer gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung inklusive Brustuntersuchung und einer Mammographie unterziehen. Es ist ratsam, neben der Leber-, Nieren- und Schilddrüsenfunktion eine Blutuntersuchung mit großem Blutbild und Blutzucker durchzuführen.
